Sanierung Klinkerbauten
Die beiden Mehrfamilienhäuser aus den 1920er-Jahren sind in massiver Bauweise errichtet und prägen mit ihren dunkelroten Klinkerfassaden und den geneigten, dunkel gedeckten Dächern das Straßenbild. Die Gebäude unterscheiden sich in ihrer Fassadengliederung und Dachgestaltung, bilden durch die einheitliche Materialität und die weiß gerahmten Fenster jedoch ein zusammengehöriges Ensemble. Während das linke Gebäude durch seine klare, regelmäßige Fassadenstruktur geprägt ist, wird das rechte Gebäude durch seine stärker gegliederte Dachlandschaft und die straßenseitigen Balkone mit weißen Geländern charakterisiert. Die rückwärtigen Grundstücksbereiche bestehen aus private Gartenflächen und mit altem Baumbestand. Im Zuge der Sanierung sollen die charakteristischen Gestaltungsmerkmale der Gebäude erhalten und die vorhandene Bausubstanz fachgerecht instandgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Klinkerfassaden, die Fenster sowie die Dachflächen und die prägenden Fassadendetails. Schadstellen am Mauerwerk werden materialgerecht bearbeitet, notwendige Erneuerungen sollen sich in Materialität und Gestaltung am historischen Bestand orientieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem denkmalgerechten Umgang mit der historischen Bausubstanz. Ziel ist es, die bauzeitliche Architektur und die charakteristischen Details der Gebäude zu bewahren und erforderliche Eingriffe auf das notwendige Maß zu beschränken. Sämtliche Sanierungsmaßnahmen sollen unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen und in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden erfolgen. Auf diese Weise sollen die historische Gestalt der beiden Mehrfamilienhäuser langfristig gesichert und ihre bauliche Qualität nachhaltig verbessert werden.



